Sich über den eigenen Lebensweg klar zu werden braucht Zeit. Daher erfolgt die Entscheidung, in die Gemeinschaft der Salvatorianer einzutreten, schrittweise. Der erste Abschnitt, bestehend aus „Kandidatur" und „Postulat" (mindestens 6 Monate bis maximal 2 Jahre). Diese Zeit bietet die Möglichkeit, das Leben und Wirken der Salvatorianer und sich selber näher kennen zu lernen. Sowohl der Mann, der sich für den Orden interessiert als auch die Gemeinschaft müssen sich darüber klar werden, ob der Kandidat als Bruder oder Priester in der Gesellschaft wirken soll. |  |
Danach folgt 1 Jahr Einführungszeit, das „Noviziat" . Da unsere Gesellschaft international ist, beteiligt sich unsere Einheit (Provinz) möglichst an einem überregionalen Noviziat. Es dient dazu, die Beziehung zu Gott im Glauben zu vertiefen, die Spiritualität und die Geschichte der Salvatorianer zu studieren und sich in den Lebensstil als Ordensmann einzuüben. Beide Seiten - der Einzelne und die Gemeinschaft - prüfen, ob sich die persönliche Berufung innerhalb der Gemeinschaft lebendig entfalten kann. Ziel ist, eine verantwortete Entscheidung fällen zu können. Das Noviziat endet damit, dass der Novize in der „ersten Profess" für ein Jahr die drei Gelübde Armut, Keuschheit und Gehorsam ablegt.
In der darauf folgenden Zeit des Juniorates (für Brüder) oder Scholastikates (für Priester), absolviert der neue Mitbruder entweder seine theologischen Studien oder macht eine Zusatzausbildung. Dabei erneuert er jedes Jahr seine Gelübde. Mit der sogenannten „Ewigen Profess" bindet sich der Mitbruder auf Lebenszeit an die Gemeinschaft.
Verantwortlicher für Kandidatur und Postulat

P. Josef Wonisch SDS
Für Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung: