Lukas Korosec besuchte als österreichischer Projektreferent die salvatorianischen "Missionare auf Zeit" (MaZ) in Tansania. Dabei reflektierte er das Programm MaZ und die einzelnen Projekte. >> mehr
Seit 2006 werden Freiwillige (Missionare auf Zeit) über die Gemeinschaft der Salvatorianer (SDS) für einen Lern-Einsatz ins Ausland gesandt. Es bagann mit Tansania, bald kamen andere Länder wie Indien oder die Philippinen hinzu. Das Programm "MaZ" setzt sich für eine Welt mit mehr Toleranz und Frieden ein.

Im Sommer 2011 brachen sieben junge Freiwillige nach Ostafrika auf (Tansania und Kongo), um vor Ort in Bereichen wie Bildung und Gesundheit mitzuhelfen. Ein halbes Jahr später kamen alle zum Zwischenseminar nach Bagamoyo. Projektreferent Korosec Lukas reiste im Jänner 2012 nach Tansania, um die Freiwilligen vor Ort zu treffen und mit Ihnen über das Programm MaZ SDS zu sprechen. Ziel war eine Reflexion und Evaluierung vor Ort. Im Folgenden wird Interessierten ein Einblick in das Programm MaZ am Beispiel von Tansania gegeben...
Nicht ohne Grund reisen die Missionare auf Zeit (MaZ) in weit entfernte südliche Länder. Sie haben die Hoffnung mit ihrem Einsatz die Welt ein wenig zu verändern. Die MaZ setzen durch Ihren einjährigen Freiwilligeneinsatz ein kräftiges Zeichen. Ihre Erwartungen und ihre Erfahrungen werden hier kurz beschrieben.

Eine Auswahl an Motivationen, die zu einem MaZ Einsatz führen:
- Man will helfen
- eine andere Kultur und Sprache kennen lernen
- einmal einen einfachen Lebensstil kennen lernen
Eine Auswahl an Begriffen, die die Erfahrungen der MaZ in Tansania reflektieren:
- Stolz, Dankbarkeit und Zufriedenheit
- Integration, Freundlichkeit und Herzlichkeit
- Ein anderes Erleben von Kirche und Religion
Eine Auswahl von dem, was die MaZ den Menschen in Tansania geben:
- Liebe, Freundschaft und Freude
- Zeit
- eine andere Sichtweise von "den Weißen"
Was bekommen MaZ für deren Einsatz vor Ort zurück:
- Selbstvertrauen und Gelassenheit
- Akzeptanz und Toleranz
- Lebensfreude und mehr Gottvertrauen




