Samstag 24. Juni 2017
Salvatorianer in Österreich und Rumänien
  • Das ist das ewige Leben:
    Dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

Salvatorianer weltweit: Die Hilfe für die Opfer des Großbrands in Manila ist voll in Gang

Gemeinsam ist man stark

 

Es sind schon wieder 2 Monate vergangen, seit ein Großbrand mehr als 10 Siedlungen in Parola in Manila verwüstet hat. Die Situation wird jeden Tag ein bisschen besser. Besonders nach einem Monat konnte man deutliche Unterschiede sehen. Die betroffenen Leute sind sehr ehrgeizig und motiviert die niedergebrannte Area wieder neuaufzubauen. Dabei helfen alle zusammen – klein und groß. Nur gemeinsam ist man stark, lautet das Motto.

 

Jeder trägt dazu bei, ins gewöhnte Leben wieder zurück zu gelangen

Es wird gemeinsam gekocht und anschließend fair unter der Bevölkerung aufgeteilt. Keiner soll zu kurz kommen. Puso sa Puso hat zu Kleidungs-, Nahrungs- und Hygienemittelspenden aufgerufen. Es war ein voller Erfolg. Unser ganzes Center war voll mit diversen Paketen. Die Kleiderspenden haben wir erst systematisch auf Geschlecht und Alter sortiert, damit wir anschließend jede Familie mit passenden Hilfsmitteln unterstützen können. Jede betroffene Familie hat daraufhin diverse Karten bekommen, damit man bei der Verteilung der Spenden einen Überblick beibehalten kann. Dabei wurden Karten für Essen, Trinken, Hygienemittel und Kleidung verteilt. Zudem wurden Konstruktionsmaterialien, wie verzinkte Bleche, Sand, Zement und Speerplatten bereit gestellt.

 

 

Verzweifelte Stimmung

Am Anfang sind ganze 72 Prozent von den Betroffenen in einem Evakuationscenter in der Nähe des Großbrandes untergebracht worden. Dadurch konnten die Familien jederzeit beim Wiederaufbau in den Areas mithelfen. Der Staat hat leider bereits nach 2 Wochen alle Unterstützungsmaßnahmen eingestellt. Besonders die Leute, die Ihr Haus verloren haben und eine Notunterkunft bereitgestellt bekommen haben, litten nach den 2 Wochen besonders darunter. Viele wussten zuerst nicht wirklich wo sie vorübergehen schlafen können. Daher haben sich manche mit Planen eine Notunterkunft zusammengestellt oder versuchten in einem anderen Platz sich anzusiedeln.

 

 

Ganz von neu.

Generell wurde vom Staat nur ein Notgeld von 20 Euro pro Familie verteilt. Dabei spielt es keine Rolle, ob du dein Haus oder nur deine Kleidung durch den Brand verloren hast. Jede Familie hat den gleichen Geldbetrag bekommen. Ess- und Trinkportionen haben die betroffenen Leute nur durch NGOs oder Kirchengemeinschaften bekommen. Der Staat hat sich nach den ersten zwei Wochen den Straßenbau wieder gewidmet, anstatt den Leuten in den Gates zu unterstützen. Ein Grund für das mangelnde Interesse ist womöglich die Tatsache, dass die meisten sich illegal in dieser Area angesiedelt haben. Viele dachten, dass sie einfach einen Arbeitsplatz in Manila bekommen würden und somit in die Mittelschicht aufsteigen könnten. Aber leider war die Realität ganz anders. Im Endeffekt leben die meisten in ärmeren Bedingungen als zuvor.

 

 

Schwierige Bedingungen beim Aufbau vor Ort

Einer der größten Probleme ist noch die Hygiene in den Areas. Die Müllberge vor dem Armutsviertel sind bereits verschwunden, aber die Wege sind immer noch sehr schlammig. Wegen mangelnder Wasserversorgung ist es sehr schwierig den notwendigen Hygienestandard einzuhalten. Medizin ist bereits vorhanden, anhand einiger Spenden. Jedoch erkranken besonders die Kleinen sehr häufig an den Situationsbedingungen. Nach einem Monat haben sich viele NGOs bereits anderen Krisensituationen gewidmet. Derzeit ist nur noch der Salvatorianer-Orden mit dem Projekt „Puso sa Puso“ vor Ort tätig.

 

 

Wiederaufbau hat höchste Priorität.

Letztens wurde eine Umfrage über notwendige Lebensgüter durchgeführt. Dabei sind Hausmaterialien und Küchenutensilien am Wichtigsten. Nur eine geringe Anzahl fragten nach einer Geldsumme. Das wird aber generell abgelehnt, da man nicht wirklich zurückverfolgen kann, ob der Betrag wirklich für den Wiederaufbau verwendet wird. Jedoch wird es noch eine Weile dauern, ins altgewohnte Leben einzutauchen, da Wasser- und Stromversorgung noch nicht überall vorhanden sind und viele Wege von Brandresten nicht betretbar oder durchquerbar sind.

 

 

O Herr, allmächtiger, hilf mir! Auf Dich vertraue ich; Du bist meine Hoffnung und meine Stärke. Siehe, da bin ich!


20.6.1905, Geistliches Tagebuch, II, S. 90

 

 

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