Donnerstag 13. Dezember 2018
Salvatorianer in Österreich und Rumänien
  • Das ist das ewige Leben:
    Dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

„Was soll ich auf der Welt noch wünschen?“

 

„Ehrwürdiger Vater atmete sehr schwer. Ich saß an seinem Bett. Die Krankenschwester ist sehr taktvoll. Sobald ich komme, entfernt sie sich und läßt mich, ohne daß ich es verlangt hätte, mit E. V. allein. Ich sitze dann oft lange an seinem Bett, und wir blicken uns an, ohne ein Wort zu sprechen.

 

Heute fragte ich E. V. nach langem Schweigen:

 

‚Haben E. V. keinen Wunsch, den ich erfüllen könnte.‘

 

Ach,‘ antwortete er ganz lebhaft, indem er ganz freudig aufblickte und die Hände, etwa wie beim Dominus vobiscum [Der Herr sei mit Euch], ausbreitete,

 

was soll ich mir auf der Welt noch wünschen? In Geschäfte mische ich mich nicht mehr ein. Dominus dedit, Dominus abstulit, sit ...‘ [Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, gesegnet sei … ]

 

Es fehlte ihm die Kraft, den Satz ganz auszusprechen. Der Ausdruck ‚sich in die Geschäfte einmischen‘ tat mir fast wehe. E. V. mischte sich wahrhaftig in meine Geschäfte nicht ein. Im Verkehr mit mir war er, seitdem ich das Obernamt hatte, so bescheiden, daß ich mich oft schämte.

 

Er sagte wohl zuweilen dem einen oder andern: ‚Da muß ich mit dem Hochw. P. General-Vikar sprechen!‘ Wenn wir aber dann zusammenkamen, sagte er in der Regel nichts oder er tat es in einer Weise, die nur erbauen konnte.“

 

Pater Pankratius Pfeiffer SDS, in Salvatorianer Chronik, 3(1918), Nr. 2, S. 185

 


 

Anlässlich des Pater Jordan-Gedenkjahres 2017/2018 wurden dieses Zitat und dessen historischer Umriss aus einer Reihe der letzten Worte von Pater Jordan gewählt. Sein Nachfolger Pater Pankratius Pfeiffer SDS schrieb sie wortgetreu nieder. Lesen Sie hier weiter…

„An erster Stelle, wie wir unser Apostolat ausführen sollen, steht ‚exemplis‘, durch das Beispiel, weil die folgenden Punkte nichts nützen, wenn der erste nicht vorausgeht.


 

 

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