Samstag 17. November 2018
Salvatorianer in Österreich und Rumänien
  • Das ist das ewige Leben:
    Dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

„La sofferenza è una grande cosa [Das Leiden ist eine große Sache]“

P. Jordan einen Tag vor seinem Tod, nachdem er meinte, im Bett die Zeit zu verlieren.

 

„Den Tag über hatte Ehrwürdiger Vater den Besuch der Generalkonsultoren, der Ortsgeistlichkeit und der Schwestern. Man sah, dass das Übel mehr und mehr zunehme und die allgemeine Ansicht war die, dass der Tod fast stündlich eintreten könne. E. V. litt sehr starken Durst, nahm aber außer Wasser und einigen Tropfen Weins nichts mehr zu sich. Häufig machte er Gebrauch von Stoßgebeten, selbst dann, wenn er nicht ganz bei Bewusstsein war.

 

Als er etwas ruhiger wurde, suchte ich einige Worte mit ihm zu wechseln. Es war fast umsonst. Da eine fremde Sprache nicht selten stärkeren Eindruck auf ihn machte, versuchte ich es auf Italienisch, fasste ihn bei der Hand und sagte:

 

‚E.V., come sta [wie geht es Ihnen]?‘

 

Bene [gut]‘, antwortete er sogleich. –

 

‚Posso mandare dei saluti ai confratelli italiani? [Kann ich den italienischen Mitbrüdern Grüße übermitteln?]‘ –

 

Tanti, tanti, tanti! [Viele, viele, viele!]‘, antwortete er. –

 

Kurz darauf machte er eine Bemerkung, daß er im Bette die Zeit verliere.

 

Ich sagte: ‚E.V., questo e l'apostolato della sofferenza. [Das ist hier das Apostolat des Leidens]‘ –

 

Sì, è vero [Ja, das stimmt]‘, entgegnete er, ‚l'apostolato della sofferenza. La sofferenza è una grande cosa. [Das Apostolat des Leidens. Das Leiden ist eine große Sache.]‘

Er wollte noch weiterreden, aber die Kräfte versagten und die weiteren Worte waren unverständlich.“

 

Pater Pankratius Pfeiffer SDS, in Salvatorianer Chronik, 3(1918), Nr. 2, S. 186



 

Anlässlich des Pater Jordan-Gedenkjahres 2017/2018 wurden dieses Zitat und dessen historischer Umriss aus einer Reihe der letzten Worte von Pater Jordan gewählt. Sein Nachfolger Pater Pankratius Pfeiffer SDS schrieb sie wortgetreu nieder. Lesen Sie hier weiter…

„Gebrauche diese Schlüssel: Gottvertrauen und Gebet! 20. November 1903 [...] Die Sanftmut ist so notwendig. O Jesus, lehre uns sanftmütig zu sein nach Deinem Herzen. 24. November 1903


 

 

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