
Das neue "die Salvatorianer" ist da
Ein Jahr Verantwortung: Provinzial P. Márton Gál zieht Bilanz
Mit einem persönlichen Rückblick eröffnet Provinzial P. Márton Gál die neue Ausgabe. Ein Jahr nach Übernahme seiner Doppelaufgabe als Pfarrmoderator von St. Michael in Wien und als Provinzial beschreibt er, wie wichtig Gemeinschaft, Organisation und Gottvertrauen für die Zukunft von Pfarre und Orden sind. Unter dem Titel „Die Flitterwochen sind vorbei – jetzt geht es ans Weitermachen“ blickt er realistisch und zugleich zuversichtlich nach vorne.
Ein entscheidender Schritt: Die Diakonenweihe von Fr. Adrian Hafner
Ein geistlicher Höhepunkt war die Diakonenweihe von Fr. Adrian Hafner in Wien. In seinem persönlichen Bericht schildert er die intensive Vorbereitungszeit, die Exerzitien und die feierliche Liturgie mit Kardinal László Német. Besonders eindrucksvoll beschreibt er die Niederwerfung während der Allerheiligenlitanei als Moment tiefer Hingabe. Für Juli 2026 ist bereits seine Priesterweihe in Temeswar angekündigt.
Lebendige Gemeinschaft in Temeswar
Ewige Gelübde, Wallfahrten nach Maria Radna, internationale Begegnungen und soziale Projekte zeigen das vielfältige Leben der salvatorianischen Gemeinschaft in Rumänien. Die enge Verbindung zwischen Österreich und Temeswar bleibt ein tragendes Element der Provinz.
Zeiten des Innehaltens: Warum „Brachzeiten“ fruchtbar sind
P. Josef Wonisch reflektiert über persönliche Krisen und Auszeiten als notwendige Phasen geistlicher Reifung. Seine Erfahrungen zeigen, wie Zeiten des Stillstands neue Kraft und Klarheit schenken können. Sein Weg führt ihn nun nach Gurtweil, dem Geburtsort des Ordensgründers Franziskus Jordan.
Mission im Zeichen der Nächstenliebe
Ein Beitrag widmet sich Papst Leo XIV. und dessen Schreiben „Dilexi te“, das als geistlicher Kompass für die Missionsarbeit verstanden wird. Die Option für die Armen wird dabei konkret: Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika zeigen, wie Bildung, Seelsorge und soziale Hilfe durch Unterstützung möglich werden.
Forschung für die Zukunft: Neues Institut in Wien
Mit der Gründung eines Internationalen Forschungsinstituts in Wien setzen die Salvatorianer einen wichtigen Schritt zur Sicherung ihrer Geschichte und Spiritualität. Das Institut unterstützt Forschung, Ausbildung und internationale Vernetzung und reagiert auf die weltweite Entwicklung der Ordensgemeinschaft.
Kirche und Innovation: Spenden per Fingertipp
In der Michaelerkirche wurde erstmals ein digitales Spendenterminal eingesetzt. Die positive Resonanz zeigt, dass moderne Lösungen auch im kirchlichen Umfeld angenommen werden. Die Einnahmen fließen in konkrete Erhaltungsmaßnahmen.
Ein Vorbild gelebter Verantwortung: P. Pankratius Pfeiffer
Ein historischer Beitrag erinnert an P. Pankratius Pfeiffer, der während der deutschen Besatzung Roms Verfolgten Schutz gewährte. Sein Leben steht exemplarisch für alltägliche Hilfsbereitschaft und mutiges Handeln im Dienst am Nächsten.
Ausblick
Die Ausgabe 1/2026 macht deutlich, wie geistliche Berufung, wissenschaftliche Initiative, soziale Verantwortung und internationale Verbundenheit zusammenwirken. Sie erzählt von Weihe und Weitergehen, von Forschung und Seelsorge, von Tradition und neuen Wegen. Salvatorianisches Wirken zeigt sich lebendig und zukunftsorientiert im Jahr 2026.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.



