Donnerstag 13. Dezember 2018
Salvatorianer in Österreich und Rumänien
  • Das ist das ewige Leben:
    Dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

P. Erhard Rauch: 25 JAHRE VOSÖ - Ordensschulen sind Orte der Kirche

 

Die VOSÖ ist ein Nachhaltigkeitsprojekt

 

Die Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ) ist 25 Jahre alt geworden. Gefeiert wurde das Jubiläum am Samstag, 29. September 2018, in Mariazell. Rund 1.200 Gäste aus ganz Österreich waren der Einladung gefolgt, um unter dem Motto “Die Wurzel trägt dich” gemeinsam in einem bewegenden Festakt dieses Ereignisses zu gedenken. Beim Roundtable-Gespräch wurde auch VOSÖ-Vorstandsmitglied P. Erhard Rauch um ein Statement gebeten.

 

"Die VOSÖ ist ein Nachhaltigkeitsprojekt", brachte es P. Erhard Rauch, VOSÖ-Vorstandsmitglied und ehemaliger Generalsekretär der Superiorenkonferenz der männlichen Orden Österreichs, auf den Punkt. Dort, wo Ordensgemeinschaften aus welchen Gründen auch immer ihr Werk, in das sie Überzeugung, Engagement und Herzblut investiert haben, nicht mehr aus eigener Kraft weiterführen können, ist es nicht einfach aus, sondern es wird übergeben. "So wie der einzelne Mensch sein Lebenswerk weiterleben lassen will, auch wenn er selbst es nicht mehr kann, so übergibt er es und kann miterleben, wie es weiterentwickelt wird, wie es in eine neue Zeit mit neuen Bedürfnissen übergeführt wird. Es ist praktisch eine Neugründung der Gemeinschaft, wo sich das Ordenscharisma neu in die jeweilige Zeit hinein ausrichten kann", so P. Erhard.

 

MSC

P. Erhard Rauch beim Roundtable-Gespräch anlässlich der 25 Jahre Feier der Vereinigung von Ordensschulen (VOSÖ) am 29. September 2018 in Mariazell. (c) Magdalena Schauer

 

Hier lebt der Geist des Ordens
Die Frage allerdings ist, warum man überhaupt eine Ordensschule am Leben erhalten soll. Was sollen Historiker und Archäologen von unserem konkreten Christsein finden? Statuen, Gebäude, Steine, die von einer glorreichen Vergangenheit sprechen, oder Zeugen, die Gott gegenwärtig machen. P. Erhard: „Christus hat uns nicht aufgetragen: Baut Obelisken und Pyramiden, damit man immer mit dem Christentum konfrontiert ist, sondern er hat gesagt: tut dies zu meinem Gedächtnis! Wo das täglich getan wird, gibt es auch lebendige Erinnerung!“ Und weiter: „Also wünsche ich der VOSÖ, dass sie beim nächsten Jubiläum nicht auf in Stein-Gehauenes hinweisen wird, sondern auf eine Gruppe von aufgeweckten Schülerinnen, engagierten Lehrerinnen und zufriedenen Eltern, die sagen: Hier lebt der Geist des Ordens weiter und wird dadurch unsterblich.“ Sein Resümee: „Ordensschulen sind Orte der Kirche und haben teil an ihrer Sendung.“

 

Klares Bekenntnis zum Bildungsauftrag

Auch von P. Erhard Raum kam ein klares Bekenntnis zum Bildungsauftrag: „Es braucht auch eine klare Verschiebung von Wissensvermittlung zur Bildung. Die Frage der Zukunft wird nicht sein: Was weiß ich alles, sondern welchen Wissenden glaube ich.“ Denn: „Nur wenn ich einen Standpunkt habe, kann ich den auch ändern und so Neues schaffen.“

 

 

„An erster Stelle, wie wir unser Apostolat ausführen sollen, steht ‚exemplis‘, durch das Beispiel, weil die folgenden Punkte nichts nützen, wenn der erste nicht vorausgeht.


 

 

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