Den Auftakt zum Jubiläumsjahr bildete am Sonntag eine Dankwallfahrt nach Mariazell. Daran nahmen neben den Ordensschwestern auch Salvatorianer, Laiensalvatorianerinnen und Laiensalvatorianer sowie Mitarbeitende der Ordenswerke teil.
Den Festgottesdienst in der Basilika leitete der frühere Salvatorianer-Provinzial Pater Erhard Rauch. In seiner Predigt stellte er Gott als Grundlage allen salvatorianischen Wirkens in den Mittelpunkt.
Der Mariazeller Superior Pater Michael Staberl begrüßte die Festgemeinde und erinnerte an seine persönliche Verbindung zu den Salvatorianerinnen: Er besuchte als Kind ihren Kindergarten in Mariazell.
Die ersten Salvatorianerinnen kamen 1963 nach Mariazell und führten dort das Salvatorheim für Wallfahrerinnen und Wallfahrer. Von 1966 bis 2017 leiteten sie zudem den örtlichen Kindergarten. Die letzte dort tätige Schwester, Ruth Kagerbauer, engagiert sich weiterhin in der Pfarre und gilt vielen Menschen als wichtige Ansprechpartnerin.

Zu Beginn des Gottesdienstes wurde eine von Schwester Petra Weiß gestaltete Jubiläumskerze entzündet. Sie soll bei allen weiteren Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr als Zeichen der Verbundenheit mitgeführt werden.
Ein weiterer Höhepunkt folgt am 13. Juni im Kloster Wien-Hacking. Unter dem Motto „Aus dem Leben – für das Leben; Spuren des Prophetischen – heute“ stehen Rückblicke auf die vergangenen 100 Jahre ebenso auf dem Programm wie Einblicke in aktuelle Tätigkeitsfelder des Ordens. Den Festvortrag hält die Innsbrucker Theologin Michaela Quast-Neulinger. Den Abschluss bildet ein Festgottesdienst mit Pater Erhard Rauch.
Die Salvatorianerinnen wurden 1888 von Johann Baptist Jordan und Therese von Wüllenweber gegründet. Die erste Niederlassung in Österreich entstand 1899 in Wien, die Österreich-Provinz wurde 1926 errichtet.
Heute leben die Schwestern in mehreren Gemeinschaften in Wien, Niederösterreich, der Steiermark und Oberösterreich sowie in Ungarn und der Auslandsmission.
Zu ihren Tätigkeitsfeldern zählen unter anderem das Krankenhaus St. Josef, die NGO SOLWODI sowie geistliche Begleitung und Bildungsarbeit.
Quelle: orf.at
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