Das umfangreiche Sanierungsprojekt umfasst unter anderem die energetische Modernisierung der Gebäude, eine neue Haustechnik, die Vergrößerung der Küche sowie die Neugestaltung der Sanitäranlagen und des Eingangsbereichs. Auch ein neuer Dorfplatz ist vorgesehen. Weil für die Umgestaltung tragende Wände versetzt werden müssen, war eine aufwendige statische Neuplanung erforderlich. Den Zuschlag für die Rohbauarbeiten erhielt im September die Firma Lehmann Bau aus Lauchringen.
Wichtige Vorarbeiten hat der Förderverein bereits mit großer Unterstützung der Dorfbevölkerung erledigt. Insgesamt 58 Ehrenamtliche investierten 627 Arbeitsstunden und entfernten dabei rund 38 Tonnen Baumaterial aus den Gebäuden. Auch die Finanzierung macht Fortschritte: Eine private Spende von 20.000 Euro, die bislang größte Einzelspende, hilft dem Verein dabei, die Mittel für die neue Küche aufzubringen.
Parallel zum Beginn der Rohbauarbeiten laufen die Ausschreibungen für die Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik. Die Vergabe ist noch für Oktober vorgesehen. Trotz der bisherigen Verzögerungen halten die Verantwortlichen am geplanten Fertigstellungstermin im Frühjahr 2028 fest.
Quelle: Südkurier/Alfred Scheuble