Frisch erschienen: Die Ausgabe 2/2026 von „die Salvatorianer“ steht unter dem Leitmotiv „Zusammen gehen“ und erzählt von Aufbruch, Gemeinschaft und gelebtem Glauben
© Salvatorianer/Robert Sonnleitner / Frisch erschienen: Die Ausgabe 2/2026 von „die Salvatorianer“ steht unter dem Leitmotiv „Zusammen gehen“ und erzählt von Aufbruch, Gemeinschaft und gelebtem Glauben

Manchmal beginnt Zukunft mit einer Entscheidung. Manchmal mit einem Umzug, einer Begegnung oder dem ersten Schritt in eine unbekannte Aufgabe. Die neue Ausgabe des Magazins „die Salvatorianer“ führt an Orte, an denen genau das geschieht. Nach Wien, Gurtweil und Temeswar, aber auch zu Menschen, die sich weltweit für andere einsetzen. Ihr gemeinsamer Nenner: Sie gestalten Veränderung, statt nur darüber zu sprechen.

 

Ein Orden stellt die Weichen für die Zukunft

Sechs Jahre lang wurde beraten, diskutiert und nach einem gemeinsamen Weg gesucht. Am 8. Dezember 2026 wird die österreichische Pro-Provinz der Salvatorianer mit dem Pancratius Pfeiffer Missionsvikariat vereinigt. Provinzial P. Márton Gál SDS erzählt, wie aus unterschiedlichen Zukunftsbildern eine gemeinsame Entscheidung wurde. P. Piet Cuijpers SDS blickt über organisatorische Fragen hinaus und erinnert daran, worauf es letztlich ankommt: Gemeinschaft, Beweglichkeit und ein lebendiger salvatorianischer Auftrag.

 

Wie sich ein solcher Aufbruch im Alltag anfühlt, beschreibt P. Josef Wonisch SDS. Am Geburtsort des Ordensgründers Franziskus Jordan in Gurtweil entsteht eine neue Gemeinschaft. Zwischen Umzugskartons, Baustellen und herzlichen Begegnungen mit den Menschen vor Ort wächst etwas Neues.

 

Menschen, die etwas bewegen

Dass salvatorianisches Engagement viele Gesichter hat, zeigen die persönlichen Geschichten dieser Ausgabe. Sr. Maria Schlackl SDS kämpft seit 14 Jahren gegen Menschenhandel und für die Würde von Frauen und Mädchen. Im Interview spricht sie offen über Widerstände, ihre Motivation und die Hoffnung, die sie nicht aufgeben lässt.

 

In Temeswar wiederum erzählt P. Gabriel da Costa SDS von seinem ersten Jahr als Missionspriester. Zwischen Rumänischlernen, Seelsorge und einer internationalen Gemeinde entdeckt er, dass Mission nicht nur bedeutet, etwas zu geben, sondern selbst zu lernen und zu empfangen.

 

P. Adrian Hafner SDS blickt auf seine Priesterweihe und seine Primiz in der Heimat zurück. Zwei besondere Tage, an denen spürbar wurde, wie viele Menschen seinen Weg mitgetragen haben.

 

Zwischen Wiener Kirchengeschichte und weltweiter Solidarität

Auch in Wien gibt es viel zu erzählen. Seit 25 Jahren prägt P. Peter van Meijl SDS die Michaelerkirche. Was einst mit einem Forschungsauftrag begann, wurde zu einer Lebensaufgabe zwischen Seelsorge, Denkmalschutz und gelebter Offenheit.

 

Ein Blick ins neue Magazin: Auf 24 Seiten geben die Salvatorianer Einblicke in ihr Ordensleben, erzählen persönliche Geschichten und berichten über ihr Engagement in Österreich und weltweit

Ein Blick ins neue Magazin: Auf 24 Seiten geben die Salvatorianer Einblicke in ihr Ordensleben, erzählen persönliche Geschichten und berichten über ihr Engagement in Österreich und weltweit. © Salvatorianer/Robert Sonnleitner

 

Wie wichtig die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte für die Zukunft ist, zeigt ein Besuch im neuen Forschungsinstitut der Salvatorianer. Dort werden historische Quellen erschlossen, Forschungsprojekte vorbereitet und junge Ordensmitglieder wissenschaftlich begleitet.

 

Zugleich erinnert ein Beitrag über 400 Jahre Barnabiten und Salvatorianer in Österreich daran, dass ein reiches historisches Erbe auch Verantwortung bedeutet.

 

Den Blick in die Welt richtet Missionsprokurator Lukas Korosec. Er nimmt die Leserinnen und Leser mit an seinen Schreibtisch, an dem täglich Nachrichten aus Sambia, Manila und anderen Teilen der Welt eintreffen. Seine Geschichte zeigt, wie aus internationalen Kontakten, Spenden und persönlichem Einsatz konkrete Hilfe wird.

 

24 Seiten voller Leben

Neben diesen Reportagen und Porträts stellt das Magazin auch den neuen Internetauftritt der Salvatorianer vor. Er macht sichtbar, was die Gemeinschaft heute bewegt und wo sie sich engagiert.

 

„Zusammen gehen“ lautet das Leitmotiv der neuen Ausgabe. Die Geschichten zeigen, wie unterschiedlich gemeinsame Wege aussehen können und was sie verbindet: Vertrauen, Verantwortung und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen.

 

Die Ausgabe 2/2026 von „die Salvatorianer“ lädt zum Entdecken, Nachdenken und Weiterlesen ein. Das Magazin ist kostenlos erhältlich und kann auch online gelesen werden.


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