Druckansicht - Freitag 18. Mai 2012
Vision

„Wer sind wir?"
Der Gründer der SDS, P. Franziskus Jordan, wollte nicht primär einen neuen Orden für Männer und Frauen ins Leben rufen, sondern er wollte mit seinem Werk eine Alternative für die soziale, religiöse und kirchliche Not bieten. Dabei sollten auch die Laien eine wichtige Rolle einnehmen. Im Bereich „Mission und Soziales" nehmen die Salvatorianer in Österreich diesen Auftrag Jordans beim Wort. Seit Ende 2010 ist Herr Korosec Lukas für diese Abteilung als Projektreferent angestellt. Er studierte Kultur- und Sozialanthropologie mit einem Fokus auf den Bereich der Entwicklungszusammenarbeit (EZA). Nach seinem Studium ging er über den Orden der Salvatorianer als „Missionar auf Zeit" (MaZ) für ein Jahr nach Tansania. Mit Herrn Korosec wollen die Salvatorianer ihr Engagement ausbauen und verstärken.
 
„Was wollen wir?"
Neben der Verkündung des christlichen Glaubens solidarisieren sich die Salvatorianer mit den Armen und Ausgegrenzten und setzen sich für persönliche Entwicklung, Familienleben, Gesundheit und Bildung weltweit ein. Dabei soll niemand ausgeschlossen werden, keine Kultur, keine Religion und keine soziale Klasse. Mit diversen Projekten wird der Schutz des Lebens gefördert und gegen die Missachtung der Menschenwürde angekämpft. Zur heutigen Mission zählen die weltweite Solidarität, der interkulturelle Dialog und der Einsatz für den Nächsten. Die Mission dient einer „Humanisierung" und versteht sich als Friedensdienst. Unser Ziel ist es Menschen zu unterstützen, die auf Hilfe angewiesen sind, Nächstenliebe in die Praxis umzusetzen und Hoffnung zu schenken. 


Die Mission der Salvatorianer

„Die Mission der Salvatorianer"
 

 
 
Das Wort „Mission" ist in aller Munde. Was ist aber Mission heute? Welche Ziele werden im Namen der christlichen Mission verfolgt und welche Absichten haben die Salvatorianer in diesem Bereich?
 
Seit dem II. Vatikanischen Konzil wird die weltweite Solidarität betont. Papst Johannes Paul II. sah in der Mission ein „Glauben-Teilen", einen Dialog und Austausch mit anderen Menschen. Ein wichtiger Auftrag der Mission ist sicherlich das Engagement für Entwicklung und Befreiung, für den Frieden und die Versöhnung. Mission bedeutet ebenso, den anderen die Freude am Glauben zu vermitteln und gegen die allgemeine Gleichgültigkeit dieser Welt aufzutreten.
 
Auch die Salvatorianer haben seit ihrer Gründung ein Hauptaugenmerk auf die sogenannte Mission gerichtet. Ihr Gründer Pater Jordan befasste sich leidenschaftlich mit den Armen und Leidenden dieser Welt. Immer wieder sandte er seine Mitbrüder unter die Armen. Das damalige Ziel war die weltweite Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Brüdern und Schwestern im Süden. Diese Absicht besteht auch heute noch. Es gilt die eigenen Grenzen zu überschreiten und in den Dialog mit anderen zu treten. Die Mission ist eng mit einem Anteilnehmen am Leben der Armen verbunden. Deshalb wird weltweit versucht durch Bildung einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit zu leisten. Die Ausbildung von Ordensmännern zählt ebenfalls dazu. In vielen Ländern ermöglichen die Salvatorianer jungen Menschen den Zugang zu Bildung, wie beispielsweise in Indien, Tansania oder auf den Philippinen. Ordensmänner arbeiten entgegen einer weit verbreiteten Annahme nicht nur in Pfarren, sondern auch in Schulen und Krankenstationen. Deren Ausbildung ist somit ein wichtiger Beitrag für die soziale und menschliche Entwicklung der Länder im Süden.
 
Ihre Spende hilft den einzelnen Ländern nachhaltig, da sich Ordensmänner für die Menschen vor Ort einsetzen, sei es durch Bildung, medizinische Versorgung oder seelische Begleitung. Bitte helfen Sie uns somit Menschen konkret in ihrem sozialen, kulturellen und religiösen Umfeld zu fördern. Herzlichen Dank! 
Lukas Korosec 

WIEN, NÖ und STEIERMARK



Schweige-Meditationsabend

Mo., 21.Mai 2012 - 19.00 Uhr 

Raum der Stille - Salvatorianerkolleg St. Michael

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Spiritus Movens

Festakt Pater Jordan

120 Jahre Salvatorianer

in Wien 

25. Mai 2012 

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