Druckansicht - Sonntag 5. September 2010
Sozialprojekt Temesvar


Rumänien - Hilfstransport
vom 24. bis 27. Juni 2010

Bericht von Peter Vogel als Word-Dokument zum Downloaden: Bericht.doc

 

 

Rumänien - Hilfstransport
vom 29. April bis 02. Mai 2010

 

Beladen war unser Bus mit 14 Kartons mit Teigwaren, Hygieneartikeln, Zucker, Mehl, Marmelade, Speiseöl, Obst- Fisch- und Gemüsekonserven, Reis, Süßigkeiten, Kaffee und Tees von knapp 400 kg.
Weiterhin waren 6 Kartons guter Bettwäsche, 9 Kartons mit ausgesuchter Bekleidung, sowie zur großen Freude der Kinder eine größere Menge Fußbälle dabei.
Die Hilfsgüter wurden aufgeteilt unter 14 Familien rund um Temesvar, die in ärmsten Verhältnissen leben.

- Familie mit 4 Kinder, Eltern krank, alle wohnen in einem Zimmer
- Familie mit 3 Kinder, kein Wasser und Strom, kein Fußboden (nur Erde)
- Familie mit 7 Kinder, Vater kleines Einkommen, Mutter zuhause
- Familie: Vater geistige Behinderung, Frau krank, 5 Kinder unter 18 Jahren, Eltern haben keine Arbeit. Wohnen in einem Haus mit einem Zimmer und einer Küche

 

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Diese Liste könnte für alle 14 Familien fortgesetzt werden. Oft ist bei diesen Familien ein behindertes Kind, das halbtags in der Tagesstätte in Carani betreut wird. Diesen Betreuern wird auch das mitgebrachte Bargeld übergeben, die dafür sorgen, dass Brot, Milch, Gasflasche, Windeln, Brennholz und ähnliches bezahlt werden. Auch die notwendigsten Baumaßnahmen werden so finanziert und sinnvoll geleitet. (Dachplatten erneuert und ähnliches).
Für die Armensuppe im Kloster, sowie für die Dauerkranken, die über das Kloster der Salvatorianer in Temesvar betreut werden, haben die mitgebrachten Lebensmittel auch noch gereicht. Die Bettwäsche für die Übernachtungsstätten war hochwillkommen.
Allen, die mitgeholfen haben, etwas Not zu lindern, Freude und Hoffnung zu schenken und diesen Menschen helfen, ein von Herzen kommendes Dankeschön.

Br. Franz Brugger SDS

 

Weihnachtshilfsfahrt
nach Rumänien vom 11. bis 13. Dezember 2009


Aktion „Weihnachtsengel"
unknownNicht allen geht es so gut wie uns. Vor unserer Tür zu unserem schönen Land, in Rumänien, gibt es viele kinderreiche Familien, die vergessen sind, oft nicht mal das Nötigste zum Leben haben.
So wurde in der Pfarrei Margarethen/Moos die Aktion „Weihnachtsengel" gestartet. 3 Tage lang konnte man haltbare Lebensmittel, Süßigkeiten und Hygieneartikel in den Pfarrhof bringen.
Das Ergebnis war großartig: In diesen 3 Tagen wurden von vielen guten Menschen Hilfsgüter gebracht, die die kühnsten Erwartungen übertrafen. Sogar die Kindergartenkinder rückten mit einem vollen Handwagen an. So kamen weit über eine Tonne Lebensmittel zusammen. Unter Mithilfe von 8 Firmlingen wurden diese sortiert und verpackt, in 2 Kleinbussen verladen. Ein Kleinbus wurde kostenlos zur Verfügung gestellt, der zweite war von den Salvatorianern.

 

 

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Die Hilfsfahrt
Bei regnerischem, nasskaltem Wetter ging es nach Rumänien, problemlos auch über die Grenze. Am folgenden Tag wurden die Hilfsgüter zum großen Teil selbst zu den Familien gebracht. Was diese „Weihnachtsengel" zu sehen bekamen, war trostlos. Ein verfallenes Haus ohne Strom und Wasser, also ein dunkles Loch, wo eine Mutter mit 3 kleinen Buben lebt.


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Das nächste Haus mit einem im Rollstuhl sitzenden Mädel, das zudem an fortschreitender Erblindung leidet, mit weiteren 3 kleinen Geschwistern, Mama und Oma. Sie alle leben von der kleinen Rente der Oma und dem wenigen Geld, das die Mutter für die Kinder vom Staat bekommt. Kurz vor unserem Besuch ist eine Leitung durchgeschmort und hat in dem alten Haus weitere Schäden angerichtet. Bei den nächsten 4 Familien in den oft weit auseinander liegenden Dörfern sah es ähnlich aus.

 

Zum späten Nachmittag werden in Temesvar die Straßenkinder aufgesucht. Nach langem Suchen finden wir ihre schäbige Unterkunft. Ein kleines Zimmer mit einem Mietpreis von 50 €!! Wir treffen sie aber nicht. Von Insidern müssen wir erfahren, dass sie den von uns vor knapp 2 Monaten beschafften Gasherd für 50 € verkauft haben. Warum? Trotzdem sollen sie ihre 2 Weihnachtspakete bekommen!

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Am darauffolgenden Tag klärt sich so einiges auf: Der Mann hat über den Winter auf dem Bau keine Arbeit, - kein Verdienst. Und Mariana, seine
27 jährige Lebensgefährtin ist im 4. Monat schwanger. Eines ist klar: Die Miete wird bezahlt, geholfen wird auf jeden Fall. Das Kind kommt sicher nicht auf der Straße oder im Kanal zur Welt!

 


Bei der abendlichen kleinen Stadtrundfahrt (nasskalt und Schneeregen) staunen wir über die prunkvolle Weihnachtsbeleuchtung, besonders auf dem Hauptplatz. Reichtum und Armut, so eng nebeneinander.

 

 

Abschließende Gedanken:
Sicher ist, dass wir auch in Zukunft den uns am Herzen liegenden Familien und Straßenkindern weiter helfen und sie unterstützen. Es soll ein Zeichen der Hoffnung und Hilfe sein: Nicht vergessen zu sein.

 

Dann werden wir, wenn auch in kleinem und überschaubaren Rahmen den Gedanken der Weihnacht leben: Füreinander da zu sein und mitzuhelfen, etwas Freude, Hilfe und Liebe einzubringen in unsere oft so kalte Welt:

 

Br. Franz Brugger SDS

„Menschen in Not" Kto. 30.277.321 BLZ 32073 RAIKA Bruck-Carnutum

 

 

Rumänien - Hilfsfahrt
vom 23. bis 26. Oktober 2009


Voll bepackt bis an das Dach war der über 20 Jahre alte Toyota - Bus, mit dem wir wieder einen Hilfstransport nach Rumänien starteten.
Überwiegend Kinderbekleidung, gute Schuhe, warme Parkas, gespendete große, neue Teppiche, Stofftiere, Süßigkeiten und natürlich Bargeld, um vor Ort echte Hilfe zu leisten.

Erste Station war die Behinderten - Tagesstätte in Carani. Dort sind mehrere Kinder dabei, deren Familien ohne Ernährer sind und sich mit großen Sorgen durch das Leben kämpfen müssen. Außer materieller Hilfe wurde hauptsächlich Bargeld benötigt, um das notwendige Holz für den Winter zu beschaffen.
Behindert sein, das heißt auch viele Windeln, und die kosten Geld! Gasflasche zum Kochen, Stromgebühr, Milch, Lebensmittel, Krankenhaus- und Arztkosten, all diese lebensnotwendigen Dinge werden auch für die Ärmsten möglich gemacht.

Die mitgebrachten Materialien wurden aufgeteilt unter der Kinder - Internatschule in Resita und besonders der Behinderten - Tagesstätte Pentru Voi in Temesvar.
Schön ist es, dass auch bei einer Vertrauensperson in Temesvar Geld für einzelne soziale Notfälle hinterlegt werden konnte.

 

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Eine besondere Freude war es, Straßenkinder von 1993 zu finden, die sich gemeinschaftlich durch das Leben schlagen. Eines von ihnen macht mit 27 Jahren die Volksschule, da sie als Kind dazu keine Möglichkeit hatte, ih Freund arbeitet und sorgt für das allernötigste zum Leben. Stolz präsentieren sie ihre winzige Kammer und sind glücklich über den neuen Gasherd, den sie sich gewünscht hatten, da der alte 2-Plattenherd sich nicht mehr reparieren ließ.

Fest geplant ist noch eine weihnachtliche Hilfsfahrt mit Päckchen, Geschenken und Lebensmitteln. Wenn ich immer wieder die strahlenden Augen sehe, dann weiß ich, dass wir die eigentlich Beschenkten sind.
Danke an alle, die mithelfen, das Leben dieser Menschen erträglich zu machen.

„Menschen in Not" Kto. 30 277 321 BLZ 32 073 Raika Bruck-Carnuntum


Nur wer merkt, dass es dunkel ist, wird das Licht suchen.
Sei wie ein Licht in der Nacht,
das auf seinem Weg erloschene Sterne wieder anzündet.


Br. Franz Brugger SDS

 

 

Besuch aus Rumänien


Ehemalige Straßenkinder aus Timisoara (Rumänien) besuchten das Salvatorianerkolleg Margarethen am Moos vom 02.–04.Sept 2009 und erlebten ein paar unbeschwerte Stunden.


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Kinder der Straße - Menschen in Rumänien

 

Hier finden Sie einen kurzen Bericht der letzten Hilfsfahrt nach Rumänien Ende April 2009
-> pdf. Datei downloaden .

 

Wir schreiben das Jahr 2009 und vor über 19 Jahren war in Rumänien die Revolution.
Der Rumänische Lei hat, seit Rumänien in der EU ist, angezogen (derzeit 1 € = etwa 4,2 Lei).

Doch die Preise explodieren weiter. Auch heute noch gibt es Straßenkinder und Obdachlose, die im Kanal, unter Brücken und in Parks ihr Obdach suchen.

 

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Von zu Hause weggelaufen, verstoßen, von sogenannten Kinderheimen ausgerissen und überall zu finden, das sind die Kinder der Straße. In den Bahnhöfen, Markthallen, Hinterhöfen von Wohnblocks und in der Kanalisation suchen sie Wärme, Geborgenheit und Unterschlupf.
Ihren Hunger, die Kälte und die Angst betäuben sie meist mit Lack, den sie aus Plastikbeuteln schnüffeln. Dieses Schnüffeln bewirkt irreparable Schäden im Gehirn und verwehrt ihnen die Aufnahme in ein besseres Leben. Keine Schulbildung, kein Beruf, mal Gelegenheitsarbeit, mal betteln- warten auf was???


Seit 1995 wird von den Salvatorianern eine Mittagssuppe angeboten, im Nachtasyl „Pater Jordan Haus" sind für Übernachtungen 90 Betten vorhanden. Eine Jugendfarm (ehemalige Kolchose) wird seit einigen Jahren hergerichtet für die Aufnahme und Zukunft von Straßenkindern. Landwirtschaft, Mühle, Tischlerei und einiges mehr funktionieren und die ersten Kinder bzw. Jugendliche sind bereits dort. Seit Anfang 2008 sind auch die ersten 2 Wohnhäuser fertig und bezogen.

Wir unterstützen nur Projekte, die wir nachverfolgen können. Wir helfen kinderreichen Familien, die in ärmster Armut leben und keinen Ernährer haben.

 


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Für die Kinder von und um Temesvar wurde von einer lieben Seele ein Sparbuch angelegt, das helfen soll, für solche Kinder einen Platz und Möglichkeit zu schaffen, der Hoffnung und Zukunft gibt. Wenn jemand gern mithelfen möchte.........?!

 

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Sparkassenbuch „Menschen in Not", Kto. 30.277.321 RAIKA Bruck-Carnuntum,
BLZ 32073

 



Straßenkinder Gedicht

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 Projektleiter: Br. Franz Brugger SDS

 

 

 

 

 

Alltagsschwarz

Wortloses Entsetzen

unbeschreibliches Leid

Babys in Kartons, Leben in Fetzen

vor Bruder Schicksal ist man nie gefeit.

 

Wortreiche Ausreden:

Wenn sie es wollen, sollen sie so leben-

 

Lachende Kinder

Gesichter, grau von der Zeit

Flügelausbreitende Seelen verbergen sich dahinter

in Bernstein eingeschlossene Traurigkeit.

 

Tag für Tag gelebter Todeskampf

Liebe gibt es in Tüten

Blut und Tränen fallen sanft

wo sind die Engel, die euch behüten?

 

Zukunft schwarz wie ihre Fingernägel

Vergangenheit versunken im Tabakdunst

überleben ist die Regel

Würde die Kunst.

 

Nur Knochen und Haut

und - so viel Kind!

ihre Augen schreien - unhörbar - laut:

Wir sind!!!

 
Br. Franz Brugger SDS


WIEN, NÖ und STEIERMARK



7. September 2010:
Noviziatsbeginn in Szöd (Ungarn) 
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8. September 2010:
Professfeier in Temesvar (Rumänien)

>>weitere Infos

 



Schweige-Meditationsabend am Montag, 27. September 2010

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